Worüber kann ich meditieren?

3.6.  तस्य भूमिषु विनियोग


tasya bhūmiṣu viniyogaḥ


tasya = seine, dessen, jenes
bhūmiṣu = Stufe, Grad, nach und nach, Aufbauend
viniyogaḥ = Gebrauch, Anwendung, Aufteilung

„Dieses erfolgt Stufenweise.“


oder


„Die beschriebene Praxis verläuft in Schritten.“

Worüber kann ich meditieren?

Im YS III.6 wird dargelegt, dass die Wahl des Gegenstandes für die Meditation unsere Fähigkeiten und Neigungen berücksichtigen sollte. Wir sollten unsere Praxis zu Beginn ohne Schwierigkeiten bewältigen können.

Krafttier
Kleine Steine
YS 1,2
Balance
Stabilität
Stille
Stärke der Berge
Freiheit
Wärme
pfeil nach oben.JPG

Wie gestaltet sich Meditation?

Wie gestaltet sich Meditation?
Wie gestaltet sich Meditation?

Auf das so genannte „Setting“ der Meditation an sich wird im YS I.41 eingegangen.

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I Eine Person, die ihren Geist ausrichtet
I Eine Person, die ihren Geist ausrichtet

Hier wird deutlich, dass die Fokussierung auf einen Meditationsgegenstand möglich ist, wenn der Meditierende nicht abgelenkt ist.

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IV Anfänglich sind alle Aktivitäten unseres Geistes mit Ausnahme des Schlafes im Prozess beteiligt
IV Anfänglich sind alle Aktivitäten unseres Geistes mit Ausnahme des Schlafes im Prozess beteiligt

Nach und nach wirken jedoch nur noch die Aktivitäten, die für ein fehlerfreies Verstehen benötigt werden

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Wie gestaltet sich Meditation?
Wie gestaltet sich Meditation?

Auf das so genannte „Setting“ der Meditation an sich wird im YS I.41 eingegangen.

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1.41 क्षीणवृत्तेरभिजातस्येव मणेर्ग्रहीतृग्रहणग्राह्येषु तत्स्थतदञ्जनता समापत्तिः

kṣīṇa-vṛtter-abhijātasy-eva maṇer-grahītṛ-grahaṇa-grāhyeṣu tatstha-tadañjanatā samāpattiḥ

kṣīṇa = reduziert, entleert, vermindert
vṛtter = Gedankenwellen, Bewegungen des Geistes, Wellen, Trübungen
abhijātasy = von edler Herkunft, Klar, transparent
eva = wie, auch
maṇer = Diamant, Juwel, Kristall, Edelstein
grahītṛ = der Begreifende, Wahrnehmende, das Subjekt
grahaṇa = Mittel zum Begreifen, die Wahrnehmung, Subjekt-Objekt Beziehung
grāhyeṣu = Objekt welches Begriffen wird, das Wahrgenommene, das Objekt
tatstha = eins steht auf dem anderen
tadañjanatā = eins färbt das andere
samāpattiḥ = genaue Erkenntnis, genaues Treffen, Samadhizustand, Verschmelzung, absolute Balance